Noch vor 9 verließen wir das Hotel und steuerten mit dem kleinen Opel-Popel den Pico Arieiro an, der mit 1818m einer der höchsten Berge hier ist und von dem man eine tolle Aussicht haben soll... Ja man glaubt es kaum aber unser Mietwagen hat das geschafft, Turbo halt! :) Ach so im Reiseführer steht man soll vormittags dort sein, denn ab Mittag hüllt der Pico (das heisst Berg) sich in Wolken! Deshalb der zeitige Aufbruch und wir hatten nicht vermutet, dass die Fahrt so kurz ist und so waren wir in 30min am Ziel und da oben war noch nix los... Eine grandiose Aussicht auf Schluchten, schroffes Gestein, das Meer - manchmal wusste man nicht ist das Meer oder Himmel weil der Übergang so kurz war, bot sich uns und wir wanderten ein kleines Stück zu einem anderen Aussichtspunkt! Irgendwie wurden es dann mehr Leute das merkten wir schon auf dem Weg und als wir zurück am Parkplatz waren, standen da Busse über Busse - also schnell weg hier, auf Massentourismus ala Franz Joseph Höhe am Großglockner stehen wir gar nicht! :)
Für heute war noch eine andere kleine Spaziergangswanderung auf dem Programm gestanden, aber da in dem Ort auch so viel los war (hab ich schon vorab gelesen) und die Wolken kamen, sind wir einfach nur der Straße weiter gefolgt und verschieben das auf morgen ... Die Straße führte weiter nach Faial - das müsste euch aufmerksamen Lesern ja schon bekannt vorkommen - genau da waren wir gestern schon! Und weil wir dort von einem Aussichtspunkt ein tolles Meeresbecken entdeckt haben und wir heute in weiser Voraussicht die Badesachen ins Auto geschmissen haben, haben wir einfach mal umdisponiert! :)
Neben dem Meeresbecken ist noch eine Kartbahn und Rico tobte sich dort noch 15min aus und kurvte paar Runden - ich lasse solchen Aktionismus lieber mal nach der OP und dann konnten wir uns im Atlantik erfrischen! Im Endeffekt ist das ne Bucht bei der ne Mauer angelegt wurde um die Wellen zu brechen und es gibt mehrere Treppen die ins Wasser führen! Nach baden und sonnen auf Beton (es ist hier so üblich bei diesen Becken, dass man mitm Handtuch auch Beton liegt - gar nicht so hart wie man denkt) kehrten wir nach Santo da Serra in unser Hotel zurück und gönnten uns ein Nachmittagsnickerchen bevor es weiter zum Abendessen ging!
Wir kurvten runter ans Meer nach Machico und bestaunten nochmal die kurze Landebahn am Flughafen auf Betonpfählern erbaut direkt über dem Meer, nicht grad ungefährlich lautete unser Urteil dazu! Nach dem Essen setzten wir uns noch ein bisschen ans Meer und tranken ein Mini-Coral Bier (die kleinste Einheit ist nur 0,2l) aus unserem Kofferraum und ließen den schönen Tag ausklingen! :)



































